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Fakten zur Wärmeversorgung

BHKW, KWK, EnEV oder WärmeLV klingt nach "böhmischen Dörfern"? Wir erklären Ihnen die wichtigsten Begriffe zur Wärmeversorgung.

Abwärme

Abwärme ist Wärme von einem Vorgang/Prozess der aufgrund seines Temperaturniveaus/Wärmemenge von dem Eigentümer/Verursacher des Vorgangs/Prozess nicht mehr weiter genutzt werden kann.

Abwärmenutzung

Nutzung von Wärme die von dem eigentlichen Prozess/Verursacher der Wärme nicht mehr weiter genutzt werden kann. Abwärmenutzung erfolgt oft durch den Einsatz von Wärmepumpen.

Betriebsführung

Der Eigentümer einer Anlage beauftragt einen externen Auftragnehmer mit der Betreuung, Wartung und Instandhaltung der Anlage. Die Anlage befindet sich im Besitz des Auftraggebers.

Betriebsstunden

Laufzeit einer Anlage, unabhängig davon ob die Anlage unter Volllast oder mit reduzierter Leistung läuft. Betriebsstunden (Bh p.a.) werden in der Regel auf ein Jahr bezogen und sind höher als die Voll-laststunden eines Jahres.

BHKW – Blockheizkraftwerk

Die gleichzeitige Erzeugung von Wärme und Elektrizität durch die Verbrennung eines Brennstoffes in einem Motor. Der thermische Wirkungsgrad ist bei einem BHKW (ca. 63%) niedriger als bei einem vergleichbaren Kessel mit gleicher thermischer Leistung.
BHKW’s haben wegen der gemeinsamen Erzeugung von Strom und Wärme einen höheren Gesamt-wirkungsgrad als die jeweiligen Einzelanlagen (Gesamtwirkungsgrad ca. 96%). Wärmeerzeugung nur mit Kessel ca. 92-95%; Stromerzeugungsanlage ohne Wärmenutzung ca. 32%). Nur wenn beiden von einem BHKW erzeugten Energiearten (Wärme u. Elektrizität) genutzt werden, kann man BHKW’s als hocheffizient bezeichnen.

Biogas/Biorohgas

Gas welches aus einem Vergärungs-/Verrottungsprozess von erneuerbaren/nachwachsenden Ener-gieträgern entsteht. Biogas/Biorohgas hat einen Methananteil von ca. 50-60%. Zur direkten Verwen-dung von Biogas sind spezielle BHKW’s oder Brenner erforderlich.

Bioerdgas

Biogas/Biorohgas welches durch weitere Behandlungsschritte auf Erdgasqualität aufbereitet wurde (Methangehalt > 99%). Bioerdgas kann wie gewöhnliches Erdgas genutzt werden, es ist keine speziel-le Technik (z.B. Brenner) zur Verwendung erforderlich.

Biomasse

Energieträger oder Vorprodukte von Energieträgern die in erneuerbare Energieträgern umgewandelt und genutzt werden können. Im Unterschied zu den fossilen Energieträgern sind diese Energieträger frei verfügbar (z.B. Sonne, Wind) oder wachsen min. Einmal innerhalb einer menschlichen Generation nach (Holz, Pflanzen). In der Regel ist Biomasse CO2-neutral und trägt nicht zu dem Treibhauseffekt bei.

Brennwerttechnik

Durch Abkühlung der Abgase eine Verbrennung zusätzlicher Wärmegewinn (siehe Abwärmenutzung). Idealerweise erfolgt die Abkühlung soweit das der im Abgas enthaltene Wasser-dampf kondensiert (feuchte Kondensation).
Brennwerttechnik hat den größten Nutzen bei Niedertemperaturheizsystemen (z.B. Fußbodenhei-zung).
Bedingt durch die historische Definition zur Bestimmung von Wirkungsgraden (damals stand keine Technik zur Nutzung dieser Abwärme zur Verfügung) erzielt Brennwerttechnik einen Wirkungsgrad größer 100%.

CO2 – Kohlendioxid

Geruchs- und geschmackloses, unsichtbares Gas, welches bei Verbrennungsprozessen entsteht (aus thermischer als auch chemischer Verbrennung). Menschen und Tiere wandeln durch chemische Prozesse im Körper Sauerstoff in Kohlendioxid um und atmen dieses aus. Pflanzen benötigen Kohlendioxid für Ihr Wachstum und geben Sauerstoff an Umwelt ab. Kohlendioxid wird in den Medien fälschlicherweise oft als giftig bezeichnet.
Durch den übermäßigen Einsatz von fossilen Energieträgern (Kohle, Öl und Erdgas) in den letzten Jahrhunderten durch die Menschheit, ist mehr Kohlendioxid freigesetzt worden als durch die existierende Biomasse (Pflanzen) gebunden werden kann. Dies führt in der Stratosphäre zu einem Anstieg von Kohlendioxid. Kohlendioxid hat in der Stratosphäre einen wärmeisolierenden Effekt und beschleunigt den weltweiten Temperaturanstieg mit all seinen Folgen.

CO – Kohlenmonoxid

Geruchs- und geschmackloses unsichtbares Gas welches unter anderem bei einem unvollständigen Verbrennungsprozess entsteht (z.B. Schwelbrand) entsteht. Auf Grund seiner Eigenschaft verbindet sich dieses Gas sehr stark mit den Sauerstofftransportmechanismen im Blut. Der Körper wird nicht mehr mit ausreichend Sauerstoff versorgt, im schlimmsten Fall droht Tod durch Erstickung. Gegenmaßnahme: Versorgung des betroffenen mit 100% Sauerstoff.

Contracting

Beim Contracting schließen Sie mit uns einen Vertrag über die Lieferung von Wärme ab. Wir übernehmen für Sie die notwendigen Investitionen, wie etwa in Heizungskomponenten, und vereinbaren mit Ihnen einen Preis für die gelieferte Wärme. Dieser Vertrag beinhaltet sämtliche Wartungs- und Serviceleistungen.
Ihr Vorteil: Sie können mit festen Kosten für die Energie kalkulieren (Preis pro kWh) und müssen weniger Arbeit für das Energiemanagement aufwenden. Sie können zudem auf un-sere Kompetenz bei der Planung der Anlagen, der Finanzierung und den Betrieb zurückgreifen.

EEWärmeG

Das „Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien im Wärmebereich“ (EEWärmeG) des Bundes trat Anfang 2009 in Kraft und hat zum Ziel, dass erneuerbare Energien bis 2020 ei-nen Anteil von 14% an der Wärmeversorgung erreichen sollen. Bauherren sollten sich vor Baubeginn anhand des EEWärmeG über ihre Pflichten bei der Berücksichtigung von erneuerbarer Energien beim Bau informieren. Mit einem Anschluss an eines unserer Nahwärmenetze oder mittels unserem Angebot des Contractings können Sie spielend leicht das Gesetz einhalten.

EnEV

Energieeinsparverordnung - Verordnung um den ressourcenschonenden/umweltfreundlichen Einsatz von Energie bei Bestands- (z.B. bei Renovierung) und Neubauten von Gebäuden zu regeln.

Erneuerbare Energieträger/ Erneuerbare Energien

Energieträger aus regenerativen/nachwachsenden Ressourcen. Diese können sein: Solare Energie für PV-Anlagen (Elektrizität) und Solarthermie (Wärme), Rindergülle, Heu, Stroh, Biogas, Holzhackschnitzel, Pellets, Wind, Umwelt- und Umgebungswärme (z.B. Erdsonden für Wärmepumpen).

Erdgas

Erdgas ist ein fossiler Brennstoff und entstand durch Vergärungs- und Verrrotungsprozesse unter hohem Druck, hoher Temperatur und Sauerstoffmangel. Die heutigen Erdgasvorkommen sind das Ergebnissen von Vergärungs- und Verrottungsprozessen welche vor mehreren Jahrtausenden statt-gefunden haben. Erdgas hat einen sehr hohen Methangehalt (mehr als 99%).

EWärmeG

In Baden-Württemberg gilt außerdem das Erneuerbare-Wärme-Gesetz (EWärmeG). Hausbesitzer, die die Heizung demnächst austauschen müssen, sollten sich über die Regelungen des EWärmeG informieren. Auch hier können Sie das Gesetz durch einen Nahwärmeanschluss oder per Contracting einhalten.

Fossile Brennstoffe

Erdöl, Kohle und Erdgas welche vor Jahrtausenden unter hoher Temperatur, hohem Druck und Sauerstoffmangel durch Vergärungs- und Verrottungsprozessen von Biomasse entstanden sind. Die Menschheit ist sehr stark von diesen endlichen Brennstoffen abhängig. Die Verwendung/Verschwendung von fossilen Brennstoffen ist hauptsächlich für den Klimawandel verantwortlich.

Gesamtwirkungsgrad

Kennwert bzgl. der effizienten Umwandlung eines Energieträgers in eine andere nutzbare Energie-form (z.B. Verbrennung von Erdgas zwecks Wärmeerzeugung). Es wird ein möglichst hoher Gesamtwirkungsgrad (nahe 1 oder 100%) angestrebt. Die Festlegung der Systemgrenzen zur Bestimmung des Gesamtwirkungsgrad hat einen starken Einfluss auf den Gesamtwirkungsgrad.

Jahresnutzungsgrad

Kennzahl bzgl. der Menge der eingesetzten Energie und der tatsächlich genutzten Energie. Während der Wirkungsgrad lediglich ein Kennwert bzgl. der Umwandlung von einer Energieform in eine ande-re Energieform darstellt, berücksichtigt der Jahresnutzungsgrad die tatsächliche Endnutzung der Energieform (z.B. die Verteilungsverluste, Aufheizverluste, etc.).

Nah- oder Fernwärme

Als Nahwärme wird die Übertragung von Wärme zu Gebäuden zu Heizzwecken umschrieben, wenn sie im Vergleich zur Fernwärme nur über verhältnismäßig kurze Strecken erfolgt. Der Übergang zur Fernwärme mit größeren Leitungslängen ist fließend. Die Versorgung mit Nahwärme erfolgt über Nahwärmenetze. Durch ein verzweigtes Leitungsnetz wird als Wärmespeicher und Transportmedium Wasser im Heizkreis gepumpt. Über Wärmetauscher wird das Wasser durch die von einem oder mehreren Wärmeerzeugern abgegebene Wärmeenergie erhitzt, die Wärme wird mit dem Wasser zum Verbraucher transportiert (Vorlauf) und dort ebenfalls über Wärmetauscher an den Heizkreislauf des Abnehmers abgegeben. Das abgekühlte Wasser fließt über den Rücklauf zurück.

Primärenergiefaktor

Der Primärenergiefaktor stellt eine wesentliche Größe bei der Ermittlung und Beurteilung des Heizenergiebedarfs von Gebäuden dar. Er gibt das Verhältnis von der eingesetzten Energie (z.B. aus Heizöl, Erdgas oder Fernwärme) zur abgegebenen Wärmeenergie wieder. Je effizienter sich die eingesetzte Energie nutzen lässt, desto niedriger ist ihre Primärenergiefaktor.

Volllaststunden

Gibt an wie viele Stunden eine Anlage im Jahr unter Volllast gelaufen wäre um die erzeugte Energie-menge zu produzieren. Moderne Anlagen sind in der Lage sich den Anforderungen anzupassen, zu modulieren, allerdings zu Lasten des Wirkungsgrades.
Dadurch erzielen Sie höhere Betriebsstunden als Volllaststunden. Wartungsverträge beziehen sich oft auf Betriebsstunden da – unabhängig ob eine Anlage unter Volllast oder modulierend betrieben wird – immer ein Verschleiß stattfindet.
Der beste Wirkungsgrad erzielen Anlagen bei ca. 90 – 95% der Volllast. Daher sollten die Anlagen entsprechend dimensioniert werden.

WärmeLV

Verordnung über die gewerbliche Wärmelieferung für Mietwohnraum. Regelt die Kosten für Mieter wenn der Vermieter auf eine gewerbliche Wärmelieferung umstellt (z.B. Contracting, Anschluss an Nahwärme).

Wirkungsgrad

Kennwert bzgl. der effizienten Umwandlung eines Energieträgers in eine andere nutzbare Energieform (z.B. Verbrennung von Erdgas zwecks Wärmeerzeugung). Es wird ein möglichst hoher Wirkungsgrad (nah 1 oder 100%) angestrebt. Die Festlegung der Systemgrenzen zur Bestimmung des Wirkungsgrades hat einen starken Einfluss auf den Wirkungsgrad.

Wärmepumpe

Umwandlung einer nahezu unendlichen und kostenlosen Wärmequelle auf einem nicht nutzbaren Temperaturniveau auf ein nutzbares Temperaturniveau mittels dem Einsatz von Elektrizität (z.B. Wärme im Erdreich ca. 10°C – Anhebung auf ca. 45 – 50°C). Da hier nur elektrische Energie als „Pump“-energie eingesetzt werden muss, haben Wärmepumpen einen hohen Wirkungsgrad, welche bei Wärmepumpen als Arbeitszahl angegeben wird. Die Arbeitszahl bei Wärmepumpen liegt zwi-schen 3 und 4 (Arbeitszahl 3 bedeutet, dass unter dem Einsatz von 1 kWh elektrischer Energie 3 kWh nutzbare Energie erzeugt werden können).
Wärmepumpen sind nicht für Temperaturniveaus über 60°C geeignet.

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