Wie lassen sich erneuerbare Energien vor Ort nutzen und in eine zukunftsfähige Wärmeversorgung integrieren? Mit dieser Frage beschäftigte sich eine Fachdelegation aus Moldau bei ihrem Besuch in Radolfzell. Die Stadtwerke Radolfzell präsentierten dabei ihre bestehenden und geplanten Energieprojekte.
Zu den Gästen gehörten Vertreter des moldauischen Energieministeriums. Begleitet wurde die Delegation von Vertretern der Bundes- und Landesregierung, des Bundeswirtschaftsministeriums, des Umweltministeriums Baden-Württemberg sowie der KEA-BW.
Im Mittelpunkt des fachlichen Austauschs standen der Ausbau der lokalen Wärmenetze und die geplante Nutzung der Seethermie. Mit diesen Projekten arbeiten die Stadtwerke Radolfzell daran, die Wärmeversorgung schrittweise auf erneuerbare Energiequellen umzustellen.
Einblicke in die praktische Umsetzung erhielten die Besucher bei der Besichtigung der Biogasanlage in Möggingen und des Solarenergiedorfs Liggeringen. Beide Standorte zeigen, wie lokal verfügbare Energiequellen bereits heute für die Wärmeversorgung genutzt werden.
Der internationale Besuch unterstreicht das Interesse an regionalen Energiekonzepten und bot Gelegenheit, Erfahrungen und Lösungsansätze über Ländergrenzen hinweg auszutauschen.